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Umgebung

Das Isergebirge ist bereits ein bekanntes Paradies für das Wandern, das Radwandern, den Skilanglauf (direkt vor dem Hotel einer der Antrittsplätze zur Isermagistrale), das Fotografieren der Natur, aber auch das Beobachten von Tieren, einschließlich von Hirschen. Direkt vor dem Hotel gibt es in einer Länge von mehr als zwei km einen hochwertigen, glatten und die Talsperre Souš nachzeichnenden Asphaltweg, der von Inline-Skatern genutzt wird.

Radwanderstrecken im Isergebirge

Von Jizerka auf die Tafelfichte (Smrk) 
Jizerka (Pyramida) – Smědava – Na písčinách – Pod Nebeským žebříkem – Tišina – Tafelfichte – Tišina – Pod Nebeským žebříkem – Na písčinách – Zelený kámen – Rybí loučky – Jizerka (Pyramida) (insgesamt 37,4 km)

Von Bedřichov über Souš nach Kořenov 
Bedřichov – Hrabětice – Josefův Důl – Jedlový Důl – Durchbrochene Talsperre (Protržená přehrada) – Souš – Černá Říčka – Kořenov (insgesamt 22,5 km)

Rundfahrt durch den Friedländer Ausläufer
Friedland in Böhmen – Poustka – Minkovice bei Friedland – Višňová – Předlánce – Pertoltice – Dolní Oldříš – Horní Řasnice – Dolní Řasnice – Krásný les – Friedland (insgesamt 47,1 km)

Von Liberec nach Bedřichov und zurück über Jablonec 
Liberec, Lidové sady – Česká Chalupa – Maliník sedlo – Beřichov – Královka – Hrabětice – Velký Semerink – Janov nad Nisou – Rýnovice – Lukášov – Liberec, Lidové sady (insgesamt 35,0 km)

Kleine Rundfahrt oberhalb Bedřichov
Bedřichov – Nová Louka – Hřebínek – Pod ptačími kupami – Nad Štolpichem – Čihadla – Kristiánov – Talsperre Josefův Důl – Habětice – Královka – Bedřichov (insgesamt 27,0 km)

Entlang der polnischen Grenze 
Nové Město pod Smrkem – U Červeného buku – Hubertka – Bílý Potok – Sedmitrámový most – Smědava – Na Knížecí cestě – Sasská cesta – Horní Polubný – Kořenov (insgesamt 30,8 km)

Über die Aussichtstürme des Isergebirges vom Sattel des Maliník aus
Sattel des Maliník – Hrabětice – Slovanka – Semerink – Horní Maxov – Bramberk – Horní Maxov – Karlov – Hrabětice – Královka – Sattel des Maliník (insgesamt 21,5 km)

Talsperren des Isergebirges 
Horní Polubný – pod Bukovcem – Smědava – Kristánov – Talsperre Josefův Důl – Hrabětice – Josefův Důl – Antonínov – Mariánskohorské boudy – Durchbrochene Talsperre (Protržená přehrada) – Talsperre Souš – Horní Polubný (insgesamt 44,0 km)

Schönheiten des Isergebirges 
Horní Kořenov – Brücke über die Iser – Jizerka – Vlašský hřeben – Souš – Durchbrochene Talsperre (Protržená přehrada) – Mariánskohorské boudy – Jedlový důl – Josefův Důl (insgesamt 19,0 km)

Hejnice – Jindřichovice pod Smrkem 
Hejnice – Lázně Libverda – Lužec pod Smrkem – Peklo – Raspenava – Ludvíkov pod Smrkem – Nové město pod Smrkem – Jindřichovice pod Smrkem (insgesamt 25,5 km)

Wanderstrecken im Isergebirge

Kořenov – Harrachov
Kořenov – Lesní chata – Tesařov – Štěpánka – Brückensteg über die Iser – Harrachov (insgesamt 9,3 km)

Liberec – Hejnice 
Liberec, Lidové sady – Mlynářův kříž – Závory – Pod Olivetskou horou – Bílá Kuchyně – Ferdinandov – Hejnice (insgesamt 15,4 km)

Oldřichov v Hájích – Hejnice 
Oldřichov v Hájích – Oldřichovské sedlo – Kámen osvobození – Lužec – Hejnice (insgesamt 8,4 km)

Bedřichov – Bílý Potok 
Bedřichov – Nová Louka – Kristiánov – Rozmezí – Čihadla – Malá klečová louka – Smědava – Sedmitrámový most – Bílý Potok (insgesamt 20,4 km)

Desná – Jizerka
Desná – Gedenkfels – Durchbrochene Talsperre (Protržená přehrada) – Landstraße Souš – Smědava – U Bunkru – Jizerka – Pyramida (insgesamt 11,2 km)

Nové Město pod Smrkem – Friedland 
Nové Město pod Smrkem – U spálené hospody – Obří sud – Libverda – Peklo – Raspenava – Friedland (insgesamt 17,2 km)

Umgebung von Desná 
Desná – U dubu – Wasserfälle der Černá Desná – Souš – Siedlung Novina – Kirche in Desná – Desná – U dubu (insgesamt 8,9 km)

Umgebung von Liberec 
Liberec, Lidové sady – Harcov – Jílový vrch – Kreuzweg (Křížová cesta) – Hašlerova chata – Bedřichovské sedlo, Maliník – Česká chalupa – Strážný buk – Liberec, Lidové sady (insgesamt 14,3 km)

Umgebung von Hejnice
Hejnice – Ferdinandov – Wasserfall von Velký Štolpich – Ořešník – Hejnice (insgesamt 8,2 km)

Isergebirge

Das Isergebirge und der Jeschkenkamm sind ein sehr gefragtes Erholungsgebiet der Tschechischen Republik. Im Sommer bietet das Isergebirge hervorragende Bedingungen für das Wandern wie das Radwandern, Nordic Walking wie kurze Kennenlernspaziergänge. Im Winter können Sie Ihre Langlaufskier durch die Umgebung jagen oder die Skiabfahrtsmöglichkeiten nutzen.

Josefův Důl (Josefsthal)

Josefův Důl ist ein bekanntes Zentrum für den Winter-, aber auch den Sommersport im Zentrum des Isergebirges. Eine große Sehenswürdigkeit ist hier die pseudogotische Kirche der Verwandlung des Herrn aus der Mitte des 19. Jahrhunderts mit drei kostbaren Altargemälden von W. Kandler. In der Gemeinde steht eine annähernd 500 Jahre alte Winterlinde, die wahrscheinlich der älteste Baum in der Region Jablonec ist. Die Gemeinde ist ein häufiger Ausgangsort von Wander- und Radwanderstrecken. In der Nähe der Gemeinde erstrecken sich die größte Talsperre des Isergebirges – Josefův Důl und das Schutzgebiet Jedlový Důl  mit den Stromschnellen und hohen Wasserfällen des Flüsschens Jedlová.

Skigelände Josefův Důl – drei Abfahtsstandorte: Ski Lucifer, Jatka und Bukovka

Tanvald (Tannwald)

Die Stadt wurde 1618 gegründet und sie erstreckt sich zwischen den Flüsschen Desná und Kamenice. Derzeit ist Tanvald eine Industriestadt mit einer großen Zahl bedeutender Unternehmen. Gleichzeitig ist die Stadt ein Erholungszentrum – auf ihrem Gebiet befindet sich einer der bekanntesten Wintersportorte im Isergebirge – der Tanvaldský Špičák (Tannwalder Spitzberg). Sportliche Betätigung bieten in den Sommermonaten auch Naturbäder, Tennisplätze und Minigolf. Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört das Kulturdenkmal Zahnradbahn.

Smržovka (Morchenstern)

Smržovka ist eine Stadt, die zum Landschaftsschutzgebiet Isergebirge gehört und in den tschechischen Teil der Euroregion Neiße fällt. Das Hauptwahrzeichen der Stadt ist die spätbarocke Kirche des Hl. Erzengels Michael. Eine technische Kuriosität ist das steinerne Eisenbahnviadukt vom Ende des 19. Jahrhunderts. In der Umgebung von Smržovka können Sie eine Reihe von Aussichtstürmen besuchen wie den Černá Studnice, Smržovka, Bramberk und den Spičák. In der Sporthalle im Zentrum von Smržovka kann man Volleyvall, Fußballtennis, Basketball und Tennis spielen. In den Wintermonaten können Sie auch eine Eisfläche ca. 1 km von der Sporthalle entfernt nutzen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Umgebung des Hotels Montanie:

Aussichtstürme: Štěpánka, Slovanka, Petřín, Královna, Černá Studnice, Bramberk.

Talsperre SOUŠ

1. Zweck der Stauanlage:

  • Speichern von Wasser für wasserwirtschaftliche Zwecke in einer Menge von 320 l/sec. für den Ballungsraum der Regionen Jablonec, Tanvald und Železný Brod
  • Partieller Hochwasserschutz des unterhalb des Beckens liegenden Gebiets
  • Gewährleistung eines ständigen Mindestdurchflusses
  • Möglichkeit der Aufbesserung des Durchflusses bei einer Havarieverunreinigung des Stroms unterhalb des Beckens
  • zweckmäßige Fischwirtschaft

2. Beschreibung der Stauanlage 

Die Talsperre Souš hat einen geraden geschütteten Erddamm. Als Stabilisierungsmaterial wurden Lehmsande mit Feinkies aus örtlichen Quellen verwendet. Die Dichtung des Damms bildet eine Tonschicht auf der Wasserseite und eine Betonmauer am Fuß des Damms bis zu einer Tiefe von 8 m. In der Längsachse des Damms befindet sich an der Stelle des ehemaligen Flussbetts ein Dichtungsfuß aus Ton. Die wasserseitige Dammböschung ist mit Granitpflaster in Beton befestigt. Die Luftseite des Damms ist mit einer Gerölldammpackung befestigt. Zur Überleitung des Wassers dienen zwei Grundablässe mit einem Durchmesser von 1000 mm und einer Länge von 12,5 m, die mit zwei Schiebeverschlüssen versehen sind, die aus dem Maschinenraum des Schieberturms aus betätigt werden. Durch eine Verschlusskammer ist der Stollen der Grundablässe in zwei Teile geteilt, in den Druck-/Zufuhrteil mit einer Länge von 87 m und einen drucklosen Abflussteil mit einer Länge von 63,5 m. Im Querschnitt ist der untere Teil des Stollens rechteckig, der obere Teil hat die Form eines halbkreisförmigen Bogens mit einem Radius von 1,5 m. Die Breite des Stollens ist 3 m, die Höhe in der Achse 2,5 m. Der Stollen mündet in ein 62 m langes und 0,2 m tiefes Sturzbecken. Die maximale Kapazität der Grundablässe ist 22,4 m³/sec. Der seitliche freie Überfall auf der linken Seite des Damms ist 66,5 m lang mit einer Überfallkante auf dem Höhenpunkt 768,17 m ü. d. M. und dient zum Ableiten von Hochwasserdurchflüssen. Der Abfluss vom Überfall ist stufenförmig und besteht aus acht Stufen mit einer Höhe von 2 – 2,5 m. Die Wasserabnahme für die wasserwirtschaftliche Nutzung erfolgt aus einem 19,1 m hohen Turmobjekt, das im Talsperrenbecken untergebracht ist. Je nach Wasserqualität im Becken kann die Abnahme aus zwei Höhenniveaus erfolgen. Von dort wird das Rohwasser über ein Stahlrohr mit einem Durchmesser von 800 mm, das in einem 195 m langen Stollen liegt, zum Dammfuß und weiter zur Wasseraufbereitungsanlage durch ein erdverlegtes Rohr geleitet. Das technologische Grundelement der Wasseraufbereitungsanlage am rechten Ufer der Černá Desná ist die Steigerung der Karbonathärte und die Beseitigung seiner Aggressivität. Ferner werden hier die Farbe und die Oxidierbarkeit des Wassers angepasst. Das aufbereitete Wasser wird dann über ein Stahlrohr mit einem Durchmesser von 600 mm über eine Druckunterbrechungskammer über der Desná in ein Wasserbecken mit einem Volumen von 600 m³ in Tanvald abgeleitet. Ferner über eine Rohrleitung mit einem Durchmesser von 500 mm über Smržovka und Lučany in eine zweite Druckunterbrechnungskammer in Nová Ves und von dort nach Jablonec nad Nisou zum Wasserbecken auf dem Berg Bartlův Vrch mit einem Gesmatvolumen von 6000 m³. Die Gesamtlänge der Zulaufleitung ist 15 730 m.

Kalkung des Beckens 

Im Laufe der 80er Jahre wurde fast das gesamte Einzugsgebiet des Staubeckens Souš entwaldet. Nach diesem Eingriff stieg der Transport organischer Stoffe, der von einer höheren Aluminiumkonzentration begleitet war. Insbesondere in der Zeit der Schneeschmelze war es schwierig, bei der Aufbereitung des kalten und sauren Schneewassers die verlangte Trinkwasserqualität zu erreichen. Eine wirksame Lösung dieser Schwierigkeiten bringt seit 1996 die Alkalisierung des gesamten Wasserbereichs durch sehr fein gemahlenen Kalkstein. Das akkumulierte Schneewasser wird durch dieses Material sehr schnell alkalisiert. Über der Fläche des Stausees wird der Kalk alljährlich aus einem Spezialflugzeug verstreut. Die günstigen hydrologischen Parameter des Beckens ermöglichen, die günstigen Verhältnisse auch mehrere Monate nach dem Einsatz aufrecht zu halten. Neben einer leichteren Aufbereitbarkeit des Rohwassers werden durch die Anwendung des gemahlenen Kalksteins auch Bedingungen für die Entwicklung einiger Tierarten geschaffen. Im Becken wurde eine vollwertige Population des Bachseiblings wiederhergestellt und entlang der Wasserfläche wird eine große Zahl einiger Amphibienarten (der Bergmolch, der Grasfrosch oder die gemeine Kröte) verzeichnet. Wenngleich in der Wasseraufbereitungsanlage in letzter Zeit mit Erfolg einige technische Maßnahmen installiert wurden, hat diese in der Tschechischen Republik einzigartige Methode immer noch ihre unersetzliche Funktion.

3. Errichtung der Talsperre 

Die Errichtung der Talsperre auf der Černá Desná ist aus Sicht des Talsperrenbaus von Bedeutung, da hier die Errichtung eines geschütteten Erddamms vorgeschlagen wurde, wenngleich es mit diesem Bautyp bei uns wie in Europa wenige Erfahrungen gab. Den Bau bewerkstelligte die „Wassergenossenschaft für Regulierung und Talsperrenbau auf der Černá Desná, der Bílá Desná und der Kamenice in Dolní Polubný“, Autor des Entwurfs war Prof. Dr. Otto Intze aus Aachen und das Projekt erarbeitete Ing. Wilhelm Plenkner aus Prag. Den Bau führte in den Jahren 1911–1915 die Wiener Firma „Vereinigte Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft“ zusammen mit der Prager Firma Schön und Söhne aus. In den Jahren 1924–1927 erfolgte eine Rekonstruktion der Stauanlage. Einer der Hauptgründe war die Furcht vor einer Wiederholung der Katastrophe auf der Bílá Desná. Es kam so zu einer Verstärkung, Entwässerung und zur Steigerung der Dichtheit des Erddamms. 1973 erfolgte eine Rekonstruktion der Stauanlage, die ihren Zweck auf die wasserwirtschaftliche Nutzung änderte. Es wurden ein Abnahmeobjekt und ein Wasserstollen für die Ableitung des Wassers in die unterhalb des Staudamms untergebrachte Wasseraufbereitungsanlage errichtet. Zur Steigerung des Wasservolumens im Becken wurde der Verbindungsstollen aus der Durchbrochenen Talsperre auf der Bílá Desná genutzt, der je nach Bedarf das Wasser des Einzugsgebiets der Bílá Desná in die Talsperre Souš leitet. Zur Gewährleistung des Schutzes des Wassers im Becken vor Verunreinigung wurden hier die 1. und 2. Hygieneschutzzone abgesteckt.

 

4. Technische Daten (Baltisches Lage- und Höhensystem)

– Höhenpunkt der Dammkrone 771,29 m ü. d. M.
– Länge des Damms in der Krone 364 m
– Breite des Damms in der Krone 10 m
– Höhe des Damms über dem Fundament 25 m
– Höhenpunkt des Hochwasserüberfalls 768,17 m ü. d. M.
– Durchflusskapazität des Überfalls 126,91 m³/sec.
– Gesamtvolumen des Beckens 7,561 Mio. m³
– Rückhalteraum – Höhenpunkt 766,45 m ü. d. M.
– Volumen des Rückhalteraums 4,621 Mio. m³
– Regelbarer Raum – Höhenpunkt 768,17 m ü. d. M.
– Volumen des regelbaren Raums 6,352 Mio. m³
– Ungeregelter Raum –  Höhenpunkt 769,65 m ü. d. M.
– Volumen des ungeregelten Raums 1,209 Mio. m³
– max. überstaute Fläche 85,89 ha

5. Hydrologische Daten

– Fläche des Einzugsgebiets 13,96 km²
– Langfristige durchschnittliche jährliche Niederschlagshöhe 1457 mm
– Langfristiger durchschnittlicher jährlicher Durchfluss 0,508 m³/sec.
– Durchfluss Q100 89,8 m³/sec.

6. Kontakt

Talsperre Souš

468 61 Desná v Jizer. horách 858/III
Tel.: 483 383 215

Povodí Labe, státní podnik (Stromgebiet Elbe, Staatsbetrieb)

Betriebszentrum Turnov
Lesní 200
511 01 Turnov – Daliměřice
Tel.: 481 321 388